Jedes Jahr wird die Beaujolais Nouveau sorgt am dritten Donnerstag im November für Furore und wird mit Begeisterung und Leidenschaft gefeiert. Doch woher kommt diese Weinbautradition wirklich? Dieser Artikel befasst sich mit den wichtigsten Ereignissen, die zur Entstehung dieses ikonischen Primeur-Weins führten, sowie mit seiner Entwicklung im Laufe der Jahre.
Ein Wendepunkt im Jahr 1951
Die Geschichte des Beaujolais Nouveau beginnt am 11. März 1951. Damals änderte ein Dekret die Vorschriften für den Verkauf neuer Weine. Dieses Dekret schreibt vor, dass die Produzenten ihre Jahrgänge erst ab dem 15. Dezember desselben Jahres vermarkten dürfen. Diese Entscheidung löste einen heftigen Aufstand unter den Beaujolais-Winzer, die daran interessiert sind, eine Tradition rund um ihre Produktion aufzubauen.
Um dieser Einschränkung entgegenzuwirken, unterstützt die Beaujolais Wine Union eine Forderung nach dem Verkauf von „en primeur“-Weinen vor diesem Dezember-Termin. Am 13. November 1951 erlaubte eine Verwaltungsmitteilung schließlich diesen vorzeitigen Verkauf, und damit endete die Legende des Beaujolais Nouveau erblickt das Licht der Welt. Das Festival nahm daraufhin Gestalt an und das Konzept verbreitete sich rasch. Es gewann an Dynamik und ist bis heute ungebrochen.
Eine Tradition, die sich in den Rhythmus der Jahreszeiten einfügt
Seit 1985 hat sich die Tradition tief in den Herzen der Weinliebhaber verwurzelt: Jeden dritten Donnerstag im November steht um Mitternacht Beaujolais Nouveau auf den Tisch. Dieses festliche Ereignis hat ein Ausmaß angenommen, das man als phänomenal bezeichnen könnte. Von Städten bis zu Dörfern werden Feste organisiert, um diesen festlichen Wein zu feiern, der die Geselligkeit und Authentizität der französischen Kultur verkörpert.
Beaujolais Nouveau: viel mehr als nur eine Appellation
Es ist unbedingt klarzustellen, dass die Beaujolais Nouveau ist streng genommen kein Name. Dieser Wein stammt aus kontrollierten Ursprungsbezeichnungen Beaujolais Und Beaujolais-Dörfer. Dies bedeutet, dass seine Ursprünge in bestimmten Terroirs liegen, die für die Qualität ihrer Trauben bekannt sind. Doch das zwischen Burgund und Rhône gelegene Weinanbaugebiet beschränkt sich nicht nur auf den Beaujolais Nouveau.
Tatsächlich gibt es im Beaujolais zwölf verschiedene Appellationen, die eine Vielfalt an Rot- und Weißweinen bieten, jeder mit seinem eigenen Charakter und aromatischen Bouquet. Wenn man über Beaujolais spricht, erinnert man an den Reichtum eines Gebiets, das Engagement seiner Winzer und die Vielfalt der Aromen, die es zu entdecken gilt.
Das Beaujolais-Terroir: ein Schaufenster für Gamay
DER Beaujolais Nouveau ist vor allem für seine emblematische Rebsorte bekannt: die Gamay Noir mit weißem Saft. Diese mit Leidenschaft angebaute Traube ist der Grundstein dieses Primeur-Weins. Die Weinherstellungsmethoden variieren, um jeder Ernte einen einzigartigen Ausdruck zu verleihen, sei es durch Kohlensäuremazeration oder traditionelle Methode.
So zeigt sich das nördlich von Lyon und südlich von Mâcon gelegene Terroir von Bojoletais jede Saison in einem neuen Licht, mit Nuancen, die das Fachwissen der Winzer und die spezifischen klimatischen Eigenschaften des Jahres widerspiegeln.
Speisenkombinationen: Die Magie des Beaujolais Nouveau
Mit typisch französischen Gerichten wird Beaujolais Nouveau auf unsere Tische gebeten. Es passt wunderbar zu Aufschnitt, insbesondere Rosette oder die Wurst mit Pistazien, die an die Reichhaltigkeit der Lyoner Wurstwaren erinnern. Dieser leichte und fruchtige Wein passt auch gut zu regionalen Käsesorten, wie zum Beispiel Heiliger Marcellin oder die Heiliger Felicien. Die Magie geschieht und die Paarungen vervielfachen sich, um die französische Lebenskunst zu zelebrieren.
Ein Wein, der bei der richtigen Temperatur genossen werden sollte
Um den Beaujolais Nouveau voll und ganz zu genießen, empfiehlt es sich, ihn gekühlt bei etwa 14 bis 15 °C zu servieren. Vermeiden Sie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, da diese die Feinheiten der fruchtigen Aromen überdecken würden. Bedenken Sie, dass dieser Wein nicht zur Lagerung bestimmt ist: Er sollte idealerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten nach der Veröffentlichung genossen werden.
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